Aramon

Das am rechten Rhôneufer auf halber Strecke zwischen Avignon und Beaucaire gelegene Dorf Aramon breitet sich wie ein Amphitheater am Fuß seiner auf einem Felsvorsprung erbauten Burg aus und bietet den Seefahrern seit eh und je einen sicheren Schutz. Die Hafentätigkeit, die bereits zur Römerzeit existierte, erreichte ihren Höhepunkt im 17. Jahrhundert. Öl, Wein, Salz und Getreide wurden von Aramon aus nach ganz Frankreich verschifft. Heutzutage erfährt Aramon, das für die 1960er Jahre typische Bauerndorf mit seinen zahlreichen Korbflechterwerkstätten, dank der Ansiedlung von Industrien und der Arbeiten der Compagnie Nationale du Rhône, welche weiter flussabwärts den Staudamm von Vallabrègues erbaute, einen neuen Aufschwung. Dabei ist es ihm gelungen, seine landwirtschaftliche Berufung zu bewahren (Obstkulturen, Weinbau und Olivenanbau) und seine alten Bauwerke zu verschönern, wovon die zahlreichen Häuser aus der Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert zeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehenswert :

 

- Wanderweg GR 42 A (Saze nach Théziers, Montfrin, Comps über Aramon und la Grande Palun) und seine „capitelles“, ausgehend von Aramon

- Promenade auf den früheren Uferkais der Rhône

- Entdeckung der kleinen Insel Alfred im Naturgebiet der lône (10 Hektar)

- Wochenmarkt am Mittwoch vormittag

 

 

Nicht zu versäumen:

 

- Das historische Zentrum: die Kirche Saint Pancrace (12. – 17. Jahrhundert), römische Grabstelen aus dem 1. Jahrhundert im Innern sowie draußen

- Herrschaftliche Häuser aus dem 15. 18. Jahrhundert: de FORTON, de JOSSAUD, de POSQUIERES, de LAUDUN,ST JEAN ,CHOISITY

- Das Schloss, das Diane de Poitiers, Herrin von Aramon, im 15. Jh. gehört hatte und sein 7 Hektar großer Park (nur geführte Außenbesichtigung)

- Die traditionellen Feste Saint Martin am 11. November und Saint Jean am 23. Juni.