Meynes

Das an den Hängen der "Coteaux des Costières", oberhalb des Gardontals gelegene Meynes ist ein mittelalterliches Dorf, das seine reichhaltige historische Vergangenheit mit einem traditionsbewussten Modernismus kombiniert. Das in der Karolingerzeit Medenas genannte Dorf war befestigt und von den Marquis de Monteynard abhängig. Es gab in Meynes 13 Öfen (5 Töpfer und 8 Ziegler) und den ehemaligen Weiler les Tuileries, dessen akkurate Häuser abwechselnd aus flachen Ziegeln und runden Kieselsteinen aufgebaut waren. Der ländliche Charakter von Meynes wird von seinen Rebberge, Olivenpflanzungen, Gemüsefeldern und Obstkulturen untermalt, die den größten Teil der wirtschaftlichen Tätigkeit ausmachen.

 

Sehenswert:

 

- Der berühmte, als wundheilend geltende Brunnen Font-Cluse. Karl der Große, François I., Marguerite de Valois, Ludwig XIII. und viele andere kamen hierher, um Wasser zu schöpfen.

- Das Schloss Clausonne

- Die Stierkämpfe in den Gassen

 

 

Nicht zu versäumen:

 

- Das historische Zentrum des alten Meynes und die Kirche aus dem 12. Jh., befestigt durch die Templer und im 18. Jh. wieder aufgebaut: Glockenturm mit Wasserspeiern aus dem 12. Jh.

- Der Kirchenaltar aus dem 5. oder 6. Jh.; zahlreiche Gräber und bemerkenswertes gallisch-römisches Mobiliar

- Überreste des Templerordens

- Lateinische Grabinschrift, in die Wand eines Hauses aus dem 17. Jh. eingelassen: Epitaph von Rutilia Marcella,

- Das Schwimmbad

- Wochenmarkt am Mittwoch vormittag