Montfrin
Das zwischen Rhône und Gardon gelegene Dorf Monfrin, dessen lateinischer Name „Monsferinus“ soviel wie „wildreicher Berg“ bedeutet, besitzt ein reichhaltiges Kulturerbe. Das Dorf wurde von den Templern, den Sankt-Johannis-Hospitalern von Jerusalem und danach den Schwarzen Büßermönchen geprägt. Die Fassaden der Adelshäuser, in denen der königliche Hof empfangen wurde, zeugen davon, dass Monfrin einst eine berühmte Wasserstadt war. Die wirtschaftliche Tätigkeit von Monfrin dreht sich in erster Linie um den Weinbau (Costières, Côtes du Rhône Villages, Côtes du Rhône) und die Stierkampftraditionen.
 

Sehenswert:

 

- Romanische Kirche (steht unter Denkmalschutz): Tympanon mit Jungfrau und Jesuskind, mit Geschichten verzierte Gesimse, gemeißelte Kapitelle etc.

- Kommanderie Saint Jean

- Schloss (unter Denkmalschutz)

- Renaissancefassade

- Kapelle der Schwarzen Büßermönche (Pénitents noirs)

- Überreste der alten Stadtmauern

- Rechteckiger Donjon aus dem 12. Jh. mit römischer Basis

- Von der Rue des Rochers aus Blick auf das Dorf, die Kirche, die „Sarazenertürme“ und den Gardon

 

 

Nicht zu versäumen:

 

- Der Bereich von la Baume: Dieser zum Teil in den Fels gehauene Bereich umfasst 76 Bienennischen und dürfte somit der größte Bienenstock Frankreichs sein.

- Der Wochenmarkt am Dienstag vormittag

- Die Uferböschungen des Gardon

- Das Dorffest

 

Besuchen Sie das Dorf mit dem Verein

Les Amis du Patrimoine +33 (0)4 66 57 60 44